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Gästeführung für Gehörlose - Elisabethkirche und Altstadt

Marburg © Georg Kronenberg

Die Elisabethkirche wurde ab 1235 vom Deutschen Ritterorden über der Ruhestätte der Heiligen Elisabeth von Thüringen errichtet und im Jahre 1283 geweiht.

Ihre Baumeister schufen hier in eigenständiger Weiterprägung des Vorbildes der französischen Kathedralen den Typus der gotischen Hallenkirche, der für die weitere Entwicklung der Gotik in Deutschland maßgeblich wurde.

Früher hatte sie drei Funktionen: Grabstätte der Heiligen Elisabeth und damit Wallfahrtskirche, Grabstätte der Hessischen Landgrafen und bedeutende Kirche des Deutschen Ordens. Heute ist die evangelische Gemeindekirche ein herausragendes Denkmal sakraler Baukunst und Ziel vieler 10.000 Besucher im Jahr.

Von der Elisabethkirche aus geht es hinauf in die Altstadt, die von den Marburgern liebevoll „Oberstadt“ genannt wird. In den kleinen Gassen stößt man auf zahllose Dokumente und Spuren die bekannte Größen wie die Brüder Grimm, Martin Luther und Nobelpreisträger wie Emil von Behring hinterlassen haben. In einem aufwändigen Sanierungskonzept wurden in der Altstadt zahlreiche Fachwerkhäuser renoviert und präsentieren sich heute wieder mit ihrem ureigenen historischen Charme.

Der historische Marktplatz ist der Mittelpunkt der Oberstadt: Mit dem Marktbrunnen und dem 1512 bis 1526 im spätgotischen Stil erbauten Rathaus - mit dem berühmten Gockel auf dem Giebel des Treppenturms - präsentiert sich der Platz damals wie heute als Zentrum des gesellschaftlichen Lebens.

Hinweise

 
 
 
 
 

Bitte beachten Sie die Öffnungs- und Sperrzeiten der Elisabethkirche.

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