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Ein aufregendes Gemeinschaftsprojekt zwischen Marburg Stadt & Land Tourismus, dem Naturpark Lahn-Dill-Bergland und dem Landkreis Marburg Biedenkopf - gefördert von der EU.

Es werde Licht

Lass dich von Joachim Hartmann in der Grube Ypsilanta im Scheldetal beeindrucken, wenn er die fesselnden Zusammenhänge zwischen der Bergbaugeschichte vergangener Jahrhunderte, der daraus resultierenden industriellen Entwicklung unserer Region und dem harten Leben der Bevölkerung schildert. Erlebe hautnah, wie diese spannende Geschichte unsere Identität geprägt hat.

© Jan Bosch

Die Schlagader der Industrialisierung

Ohne den Bergbau wäre der Ausbau des Eisenbahnnetzes in unserer Region nicht so intensiv und früh vorangetrieben worden: Fast in jedes Tal fuhren die Dampflokomotiven mit Ihren vollbeladenen Wagons, um Eisenerz zu den Hütten abzutransportieren und Kohle aus dem Ruhrgebiet für die Hochöfen anzuliefern. So berichtet Markus Hemberger aus seinen ganz persönlichen Erfahrungen.

© Jan Bosch

Das harte Los der Frauen

Stell dir vor, wie hart die Männer im Bergbau schufteten, und trotz all ihrer Anstrengungen reichte ihr Lohn nicht aus, um die Familie zu ernähren. Während sie untertage arbeiteten, mussten die Frauen und oft auch die Kinder auf den Feldern in der Landwirtschaft arbeiten und nachts Strümpfe stricken, um das Einkommen der Familie aufzubessern, wie Hannelore Rink berichtet.

© Jan Bosch

Die Hauberge als Lebensgrundlage

Die meisten Menschen haben von den Haubergen noch nie etwas gehört. Kein Wunder, denn diese äußerst nachhaltige Waldwirtschaftsform gibt es nur hier in unserer Gegend, und das schon seit dem 15ten Jahrhundert. Harro Schäfer erklärt in dem Film auf beeindruckende Weise und im hier typischen Dialekt die Besonderheiten der Haubergskultur.

© Jan Bosch

Als Wasser und Strom noch nicht aus der Leitung kam

Kannst Du dir vorstellen, wie es war, als Wasser und Strom noch nicht aus Leitungen kam? Das Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen musste oft kilometerweise zum Haus geschleppt werden. Und ohne Strom gab es auch keine Elektrogeräte: Alles musste durch harte Handarbeit erfolgen und wenn es dunkel wurde gab es nichts anderes als Kerzen Karbidlampen. Anneliese Müller-Ehrlich erinnert sich unter anderem an den sehr sparsamen Umgang mit Wasser.

Von der mittelalterlichen Schmelzhütte zum Hightechunternehmen

Von der im Jahr 1482 gegründeten Kupferschmelzhütte zum innovativen familiengeführten Hightechunternehmen: Dr. Felix Heusler berichtet Dir als Geschäftsführer des ältesten hessischen Industrieunternehmens wie sie den Sprung in die Moderne geschafft haben. Dieser letzte Film unserer Serie belegt eindeutig: Alles ging vom Bergbau aus – in unserer schönen Region! Glück auf!

© Jan Bosch

Möchtest Du weitere Informationen und Hintergründe zu diesem Projekt, schaue dir diesen Beitrag an: